Tyler Perry, der berühmte Regisseur und Produzent, legt seine 800 Millionen Dollar teure Studioerweiterung mit Sora von OpenAI auf Eis

Der berühmte amerikanische Schauspieler, Regisseur und Produzent Tyler Perry teilte seine Bedenken über die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Unterhaltungsindustrie mit. In einem Interview mit The Hollywood Reporter sagte er, dass er die geplante 800-Millionen-Dollar-Erweiterung der Tyler Perry Studios gestoppt habe, nachdem er die Fähigkeiten des neuen KI-Videogenerators Sora von OpenAI gesehen hatte, berichtet DailyMail.co.uk.

“Ich war gerade dabei, eine 800-Millionen-Dollar-Erweiterung des Studios zu planen”, sagte Perry. “Wir wollten 12 weitere Tonbühnen hinzufügen, aber das ist jetzt alles auf Eis gelegt, wegen Sora und den Möglichkeiten, die es bietet. Ich habe im letzten Jahr Berichte erhalten, dass dies kommen würde, aber ich hatte keine Ahnung, bis ich kürzlich die Demo gesehen habe. Es schockiert mich.”

Sora ist ein Text-Video-Synthesemodell, das ein neuronales Netzwerk verwendet, das mit Videobeispielen trainiert wurde. Es kann schriftliche Beschreibungen einer Szene in hochauflösende Videoclips von bis zu 60 Sekunden Länge umwandeln. Sora hat andere KI-Videogeneratoren deutlich übertroffen, was nicht nur in der Technikwelt, sondern auch in verwandten Berufsfeldern wie Hollywood für Aufsehen gesorgt hat.

“Diese künstliche Intelligenz könnte virtuelle Aufnahmen im Schnee von Colorado oder auf dem Mond mit einer Texteingabe generieren”, sagt Perry. Dies könnte zu einer radikalen Senkung der Kosten für die Herstellung eines Films führen, was wahrscheinlich Arbeitsplätze in der Unterhaltungsindustrie gefährden würde.”

Der Produzent macht sich Sorgen um die Zukunft der Menschen, die in diesem Bereich arbeiten: “Ich denke, das wird jeden Winkel unserer Branche betreffen. Dies ist ein existenzielles Risiko für die Unterhaltungsindustrie, das sie nicht ignorieren kann. Es muss einige Regeln geben, die uns schützen. Wenn nicht, weiß ich einfach nicht, wie wir überleben sollen.”

Perry appelliert nicht nur an die Filmemacher, sondern auch an die Regierungen, Maßnahmen zu ergreifen, um Arbeitsplätze im Zeitalter der künstlichen Intelligenz zu erhalten: “Ich hoffe, dass es einen gesamtstaatlichen Ansatz gibt, der allen beim Überleben hilft.”

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