Wahlen in Russland: Menschen tragen Molotow-Cocktails, leuchtendes Grün und verbrennen Wahlurnen (Video)

In Russland sind die so genannten Präsidentschaftswahlen im Gange, und einige Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Haltung zu den Geschehnissen auf äußerst aktive Weise zum Ausdruck. So wurden beispielsweise aus der gesamten Russischen Föderation Fälle von Wahlfälschung und Brandstiftung in Wahlkabinen und Wahllokalen gemeldet.

So wurden beispielsweise mehrere Fälle gemeldet, in denen Wahlurnen beschädigt wurden, indem man Grün oder Tinte in die Wahlurnen schüttete. In Simferopol beispielsweise schüttete ein Mädchen grüne Farbe auf eine Wahlurne. Sie schmuggelte das grüne Zeug in einem Saftkarton. Sie filmte ihre Handlungen mit ihrem Handy. Der Polizeibeamte mischte sich nicht ein, sondern beobachtete in aller Ruhe, wie sie die grüne Farbe auftrug, und führte sie erst dann ab.

Am Tag zuvor hatte ein Mädchen in Moskau eine Wahlurne mit Stimmzetteln mit grüner Farbe übergossen und pro-ukrainische Parolen gerufen. Das Mädchen wurde Berichten zufolge festgenommen, und es wurde ein Verfahren gegen sie eingeleitet.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich heute in der Stadt Borisoglebsk in der Region Woronesch. Dort kam eine Frau in ein Wahllokal im südöstlichen Mikrodistrikt und schüttete während der Abstimmung Grün in die Wahlurne.

Darüber hinaus brennen die Russen massiv Wahlkabinen und Wahllokale nieder.

In Moskau zum Beispiel hat eine Frau eine Wahlkabine in Brand gesetzt. Ein weiterer Fall von Brandstiftung wurde ebenfalls aus Moskau gemeldet: Eine ältere Frau versuchte, eine Wahlkabine in Mytischtschi mit Benzin in Brand zu setzen.

In St. Petersburg wurde ein Molotowcocktail in ein Wahllokal geworfen. Nach Angaben russischer Medien ist sie eine Studentin der Pädagogischen Universität Herzen aus dem Fernen Osten. Das Mädchen könnte wegen Terrorismus angeklagt werden.

Laut der Leiterin der russischen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, “zeigen die Erklärungen der wegen der Verunstaltung von Wahlurnen Festgenommenen, dass es sich nicht um gewöhnliches Rowdytum handelt, sondern um Elemente des Terrorismus”, und die Spur führt ins Ausland”.

Ihr zufolge können solche Verstöße mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden.

Quelle unian
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